Cyrill Lachauer
Cyrill Lachauer, geboren 1979 in Rosenheim, entwickelt seine künstlerische Arbeit „nicht im Atelier, im stillen Kämmerlein, sondern unterwegs in der Natur, im Dialog mit Menschen, während der Auseinandersetzung mit fremden Kulturen.“ (E. Hartung, zur Ausstellung Research & Destroy, 2008) .In den Fotografien, Installationen, Objekten, Zeichnungen und Filmen/Videos des studierten Ethnologen verbinden sich Momente der Exploration und der Lyrik in einer starken, den Sinnen vertrauenden Bildsprache. Mit minimalen Eingriffen setzt Cyrill Lachauer in seinem bildnerischen Werk Menschen, Gegenstände und Handlungen in neue Bedeutungszusammenhänge. Diese lassen dann eigen- wie fremdkulturelle Bezüge zu sowie Narrationen, die über eine individuelle Mythologie hinausgehen und gesellschaftliche Konzepte reflektieren. Seine Feldforschungen und Reisen führen Lachauer u.a. nach Ladakh, Kolumbien und in die Alpen. Zusammen mit den Brüdern Alexander und Immanuel Hick drehte er in Irland den Dokumentarfilm make no way the way, der 2007 in Kassel für den Goldenen Schlüssel nominiert wurde. 2008 erhält er für i killed the butterflies den 3sat Förderpreis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Cyrill Lachauer ist der derzeit Meisterschüler von Lothar Baumgarten an der UdK Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin und auf Reisen.
en
/
de

